WIR

Unsichtbar kriecht durch den Äther
ein Geschenk der Gründerväter.
Penetrant in den Gedanken
weist es Klugheit in die Schranken.
Die Plage wächst, bringt Angst und Schrecken.
Sie möchte Zweifel in Dir wecken.
Der Virus kommt, der Virus geht.
Die Panik herrscht. Es ist es zu spät.

Wir lesen dies, wir hören das.
Wir tragen Masken. Wir werden blass.
Das Tor bleibt zu, bloß kein Kontakt.
„Alles wird gut“ haben sie gesagt!

Wir… wir… wir… rennen.

Schon früh am Morgen Funk-Visite,
steigt die Rate? Bleibt Rendite?
Wo kann man noch den Hamster kaufen,
Klopapier, Nudeln und was zu saufen?
Der Mensch entdeckt die Krämerseele.
Hortet heimlich in Quarantäne.
Ja, jetzt frohlockt der Miesepeter.
Ein Freudenfest für Welt-Verräter.

Wir wissen dies, wir glauben das.
Kein Rettungsschirm, wir werden nass.
Es naht die Flut, ein Bilder-Meer.
Doch was kommt noch?
Wo kommt das her?

Wir… wir… wir… rennen.

Okay es reicht, ihr habt mich lange überhört
und nun wird zerstört. Die Plagen kommen reich.
Hört endlich zu! Klar, dass es so nicht weiter geht.
Wenn ihr jetzt nicht versteht, bett´ ich euch zur Ruh´.

Wir… wir… wir… rennen.
Jetzt geht es los, ganz rigoros, die Angst ist groß… wir rennen.
Durch alle Tür´n, auf allen Vier´n, bis wir krepier´n… wir rennen.

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