Montagskino Texte

03. Komm zurück

Sieh dich doch an, kann deine Flügel kaum noch seh‘n.
Abgehackt, verbrannt. Wohin wolltest du gehen?
Deine Antwort kommt nur leise, deine Mimik ohne Gleise.
Keine Chance, dich zu versteh‘n.
Wolltest in Licht, ohne jeden falschen Plan.
Dein Ziel war Gleichgewicht: Robin Hood und Peter Pan.
Doch das Hier schafft Labyrinthe, werf‘ nicht sofort deine Flinte.
Du brauchst Kraft und weiten Blick.

Komm zurück – zurück zur Sonne.
Komm zurück – zurück zu dir.
Ich will unsere Nähe wieder, setz‘ mich zu Dir in den Flieger,
schnall mich an, lehn‘ mich zurück.

Es war doch alles okay. Die Zeit geht stur voran.
Keiner bleibt steh‘n. Man zieht sich viele Schuhe an.
Doch du schießt aus der Hüfte, aus der Kammer deiner Düfte.
Wenn die Liebe stirbt, gibt’s nur Verlierer!

Komm zurück – zurück zur Sonne …

Ich war zu lange unterwegs, kreiste quer durchs All.
Die Gedanken unentwegt, wie ein Wasserfall.
Gibt‘s für uns denn kein Zurück? Mit etwas Mut, mit etwas Glück.

Komm zurück – zurück zu Sonne.
Komm zurück – zurück zu dir.
Mach dich wieder auf die Beine, lass mich hier nicht so alleine
mit dem Geschick im Genick.

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